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DS200SDCCG1A Ansteuerkarte

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Überblick

Herkunftsort:

USA

Markenname:

GE

Modellnummer:

DS200SDCCG1A

Verpackungsdetails:

Original neu, fabrikversiegelt

Lieferzeit:

5-7 Tage

Zahlungsbedingungen:

T/T

Lieferkapazität:

Auf Lager

Spezifikationen

Teilnummer:

DS200SDCCG1A

Hersteller:

General Electric

Funktion:

Antriebssteuerkarte

Serie:

Mark V

Betriebstemperatur:

−30 bis 65 °C

Abmessungen (cm):

28,8 × 7,2 × 3,7

Gewicht:

0,38 kg

Herkunftsland:

USA

Externer Arbeitsspeicher:

Zwei Dual-Port-Speicherchips zur Steigerung der Rechenleistung

Speicherchips:

1 EEPROM (U9) für feldjustierbare Einstellungen, 4 EPROMs (U11, U12, U22, U23) mit werkseitig programmierten Konfigurationsdaten

Mit einem Gehalt an Strom von mehr als 10 W

Drei 16-Bit-Mikroprozessoren mit Dual-Port-RAM-Anschluss

Spannung:

12V DC

Beschreibung

DS200SDCCG1A ist eine Antriebssteuerkarte, die von General Electric als Teil der Mark-V-Serie für Speedtronic-Steuerungssysteme entwickelt und hergestellt wurde. Die Antriebssteuerkarte (SDCC), die Hauptprozessorplatine, beherbergt die Elektronik zur primären Steuerung des EX2000. Sie besteht aus drei Dual-Port-RAM-verbundenen 16-Bit-Mikroprozessoren mit zugehöriger Schaltungslogik. Sie enthält allgemeine Schnittstellenschaltungen, die mit anderen Leiterplatten verbunden werden können, um verschiedene Arten von Erregersystemen zu realisieren. Diese Schnittstellenschaltungen steuern den Erreger sowie die Kundeneingänge/Ausgänge (I/O). Zwei externe Dual-Port-RAMs werden ebenfalls eingesetzt, um die Verarbeitungsleistung zu erhöhen. Die SDCC verfügt zudem über Schnittstellenschaltungen, die mit anderen Platinen verbunden werden, um unterschiedliche Wechselstrom- (AC) und Gleichstrom- (DC) Motorantriebskonfigurationen bereitzustellen. Die Schnittstellenschaltungen regeln, verarbeiten und steuern Antriebs-, Motor- sowie Kundeneingangs-/Ausgangssignale. (Bei TC2000-Anwendungen werden zusätzliche Aufgaben mithilfe der drei Hauptmikroprozessoren und der Schnittstellenschaltungen ausgeführt.)

Anwendungen

Energiewirtschaft:

Turbinensteuerung: Installiert im GE Mark V-Steuerungsschrank, verwaltet direkt die Betriebslogik der Gasturbine oder Dampfturbine (z. B. Anfahren, Synchronisierung, Lastaufnahme).

Erregersystem: Berechnet die erforderliche Erregerstromstärke im Generatorerregerschrank und sendet Auslöseimpulse an die Leistungsbrücke.

Schwerindustrielle Antriebe:

Großmotorsteuerung: Als Kern des Directo-Matic-2000-Antriebs zur Steuerung großer Wechselstrom-/Gleichstrommotoren in Stahlwerken, Papierfabriken oder Bergwerken.

Signalabstimmung: Empfängt Rückmeldungen von Drehzahlmessern, Temperatursensoren und Druckwandlern und passt die Antriebsausgabe in Echtzeit an.

Fahrsteuerungsprozessor (DCP)

Ein Mikrocontroller vom Typ 80C186 (U1) nutzt sowohl digitale als auch analoge Ein-/Ausgänge und verfügt über zahlreiche integrierte Peripheriefunktionen. Zu diesen Funktionen zählen der Direkt-Memory-Access-(DMA)-Controller, Timer/Zähler, ein Interrupt-Controller, Wartezustandsgeneratoren sowie Adressdekodierung für Chip-Selects. Die DCP-Software umfasst Benutzerschnittstellen, externe Regelkreise (z. B. für Geschwindigkeit und Position) sowie Systemebenen-Operationen.

1. Motorsteuerungsprozessor (MCP): Ein Mikrocontroller (U21) auf Basis des 80C196 mit Hochgeschwindigkeits-, konventionellen, analogen und digitalen Ein-/Ausgängen sowie Timer/Zählern und einem Watchdog-Timer. Die MCP-Software umfasst motor- bzw. technologie-spezifische Funktionen wie Gleichstromphasensteuerung, Wechselstrom-Bewegungssteuerung und Wechselstrom-Allzwecksteuerung sowie innere Regelkreise wie Stromregler.

2. Co-Motor-Prozessor (CMP): Für Motorsteuerungsalgorithmen, die für den MCP zu anspruchsvoll sind, führt ein TMS32002-Signalprozessor (U35) rechenintensive Operationen durch. Der SDCC nutzt diesen Prozessor und die zugehörige Elektronik nur dann, wenn der Antrieb zusätzliche Rechenleistung erfordert. Nur sein EPROM sowie der dual-portfähige RAM für MCP/CMP sind an die CMP-Schnittstelle angebunden.

3. Fünf Speicherchips bilden die Onboard-Software der DS215SDCC-Karte: Ein EEPROM (U9) speichert feldjustierbare Einstellungen, und vier EPROMs (U11, U12, U22 und U23) enthalten werkseitig programmierte Konfigurationsdaten. Diese Speicherchips befinden sich in Stecksockeln auf der SDCC.

Verbindungen

Acht Steckverbinder (gekennzeichnet mit _PL) verbinden die SDCC mit anderen Steuerungskarten sowie mit externen Signalen. Die Positionen dieser Verbindungen sind in Abbildung 3 dargestellt; ergänzend enthalten die Tabellen 3 bis 9 die Pinbelegungen für jeden Steckverbinder. Folgende Verbindungen führen zu anderen Karten:

1. Die 2PL-Eingänge der Stromversorgungs-/Schnittstellenplatine mit 5, 15 und 24 V Gleichspannung sind an die SDCC angeschlossen. Die LAN-Kommunikationskarte empfängt Ausgänge von der 3PL-SDCC (DS215SLCC).

2. 6PL-Ein-/Ausgänge zwischen der SDCC und der Simple-Drive-Terminalplatine (DS200STBA) oder der Drive-Terminalplatine (531X305NTB).

3. 7PL-Ein-/Ausgänge zwischen der SDCC und der Multibridge-Signalverarbeitungskarte (DS200SPCB) oder der Signalprozessorkarte (531X309SPC) (nicht vorhanden bei SDCCG3s).

4. 8PL-Ein-/Ausgänge zwischen der SDCC und der Simple-Drive-Terminalplatine (DS200STBA) oder der Drive-Terminalplatine (531X305NTB).

5. 9PL – Nicht verwendet: (nicht vorhanden bei SDCCG3s) SDCC-Ausgänge an 11PL-Messgeräte (nicht vorhanden bei SDCCG3s).

Häufig gestellte Fragen

F: Was ist eine DS200SDCCG1A-Antriebssteuerkarte?

A: Eine Antriebssteuerkarte ist eine wesentliche Komponente in Turbinen- und Motorsteuersystemen, die zur Regelung von Antriebskonfigurationen, Motorbetrieb und Kunden-Ein-/Ausgangssignalen konzipiert ist. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Steuerung von Erregungssystemen und Motorantrieben in industriellen Anwendungen.

F: Was steuert die DS200SDCCG1A-Antriebssteuerkarte?

A: Die Antriebssteuerkarte verwaltet verschiedene Systeme, darunter Erregungssysteme, Wechselstrom- und Gleichstrom-Motorantriebe sowie Kunden-Eingangs- und -Ausgangssignale. Ihre Funktionalität umfasst auch die Steuerung von Systemebenenoperationen und die effektive Koordination von Antriebs- und Motor-Konfigurationen.

F: Welche Prozessoren sind auf der DS200SDCCG1A-Antriebssteuerkarte verbaut?

A: Die Karte verfügt über drei Prozessoren: den Antriebssteuerprozessor (DCP), den Motorsteuerprozessor (MCP) und den Co-Motor-Prozessor (CMP). Der DCP übernimmt Systemebenenoperationen und externe Regelkreise, der MCP verwaltet motorspezifische Aufgaben wie Wechselstrom-/Gleichstrom-Steuerung und Stromregelung, und der CMP führt fortgeschrittene Berechnungen für komplexe Motorsteuerungsalgorithmen durch.

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