- Überblick
- Spezifikationen
- Beschreibung
- Anwendungen
- Eigenschaften
- Verbindungen
- Häufig gestellte Fragen
- Empfohlene Produkte
Überblick
Herkunftsort: |
USA |
Markenname: |
GE |
Modellnummer: |
DS200SDCCG1AGD |
Verpackungsdetails: |
Original neu, fabrikversiegelt |
Lieferzeit: |
5-7 Tage |
Zahlungsbedingungen: |
T/T |
Lieferkapazität: |
Auf Lager |
Spezifikationen
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Teilnummer: |
DS200SDCCG1AGD, DS215SDCCG1AZZ01B |
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Hersteller: |
General Electric |
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Serie: |
Mark V |
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Produkttyp: |
Antriebssteuerkarte |
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Mikrocontroller: |
80C196 |
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Digitaler Signalprozessor: |
TMS320C25 |
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Software-Suite: |
ST2000 |
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LEDs: |
10 |
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Abmessungen (cm): |
28 × 21,2 × 3 |
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Gewicht: |
0,58 kg |
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Herkunftsland: |
Vereinigte Staaten (USA) |
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PROZESSOR: |
Mehrere Hochleistungs-Mikroprozessoren |
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Schnittstellen: |
Digitale E/A, Analoge E/A, Kommunikationsschnittstellen |
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Materialien: |
Hochwertige Isolierung und Metall sorgen für elektrische Leistungsfähigkeit und mechanische Festigkeit |
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Betriebstemperatur: |
-20°C bis +60°C |
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Verbindungen: |
1PL, 2PL, 3PL, 6PL, 7PL, 8PL, 9PL, 11PL für Signalübertragung und -empfang |
Beschreibung
DS200SDCCG1AGD DS215SDCCG1AZZ01B ist eine Antriebssteuerkarte, die von GE entwickelt und konstruiert wurde. Sie ist Teil des Mark-V-Steuerungssystems. Das Produkt enthält die primäre Steuerschaltung und die zugehörige Software für einen Antrieb oder Erreger. Es besteht aus drei 16-Bit-Mikroprozessoren sowie zugehörigen Schaltungen, die über Dual-Port-RAM miteinander verbunden sind. Die Komponente verfügt zudem über Schnittstellenschaltungen, die mit anderen Leiterplatten verbunden werden, um verschiedene Wechselstrom- und Gleichstrom-Motorantriebskonfigurationen bereitzustellen. Die Schnittstellenschaltungen regeln, verarbeiten und steuern Antriebs-, Motor- und Kunden-E/A-Signale. Das System ist ein vollständig programmierbares Turbinensteuerungssystem, das speziell für die Bewältigung des komplexen, dynamischen Verhaltens von Dampf- und Gasturbinen in der modernen Stromerzeugungsindustrie ausgelegt ist. Es handelt sich um ein modulares Steuerungssystem, das hochmoderne Steuerungs-, Überwachungs- und Sicherheitsfunktionen bietet. Neben robusten Überwachungsfunktionen und zahlreichen integrierten Merkmalen, die die Turbine-Generator-Anlage automatisch vor einer Reihe abnormaler Betriebszustände – wie Überschleudern, Ölverlust und Überhitzung – schützen, gewährleistet dies den Bedienern sofortigen Zugriff auf alle wesentlichen Steuerungsvorgänge.
Anwendungen
Energieversorgungsindustrie (Kernanwendungen):
Steuerung von Gasturbinen und Dampfturbinen: Installiert im Mark-V-Steuerungsschrank und zuständig für die Berechnung der Turbinenstart-, Beschleunigungs-, Synchronisations- und Laststeuerungslogik.
Kernkraftwerke und große Wasserkraftwerke: Funktioniert als zentrale Verarbeitungseinheit in Stromsteuerungssystemen, die eine extrem hohe Redundanz und Stabilität erfordern.
Öl und Gas:
Große Verdichterantriebsstationen: Steuert Gasturbinen, die Verdichter mit einer Leistung von mehreren zehntausend PS in Öl- und Gaspipelines antreiben.
Raffinerien und Chemieanlagen: Steuert große rotierende Maschinen, die in kritischen Prozessströmen eingesetzt werden.
Schwerindustrie:
Stahlwerke und Papierfabriken: Integriert in das Directo-Matic-2000- oder EX2000-Erregersystem zur präzisen Regelung des Drehmoments und der Drehzahl großer Gleichstrom- oder Wechselstrommotoren.
Eigenschaften
1. Die Komponente ist als Steuerplatine zuverlässig und dient als Vorgänger der LAN-Antriebssteuerplatine. Aufgrund ihrer konsistenten Leistung und Funktionalität wird empfohlen, bei der Verwendung dieser Platine in einer Anwendung eine verzögerte Migration durchzuführen.
2. Das Modul verfügt über drei zentrale Mikroprozessoren: den Antriebssteuerprozessor, den Motorsteuerprozessor und den Co-Motorprozessor. Der Antriebssteuerprozessor ist für die Steuerung des Antriebs zuständig und umfasst zahlreiche integrierte Funktionen sowie digitale und analoge Ein-/Ausgabe-Kapazitäten. Er enthält zudem die Software für die Benutzeroberfläche, die eine einfache Interaktion mit dem System ermöglicht. Ein einzelner Mikroprozessor übernimmt effizient Hochgeschwindigkeits-Ein-/Ausgaben, digitale Ein-/Ausgaben, analoge Ein-/Ausgaben sowie digitale Zeitsteuerungsfunktionen. Der Motorsteuerprozessor ist speziell für rechenintensive Funktionen im Zusammenhang mit der Motorsteuerung ausgelegt.
3. Dieses Modul wird üblicherweise in den Antriebsanwendungen AC2000, DC2000 und EX2000 eingesetzt und zeigt damit seine Vielseitigkeit und Kompatibilität über verschiedene Antriebssysteme hinweg.
4. Mit insgesamt acht Steckverbindern – nämlich 1PL, 2PL, 3PL, 6PL, 7PL, 8PL, 9PL und 11PL – stellt das Modul entscheidende Verbindungen für die Übertragung und den Empfang von Signalen an andere Leiterplatten innerhalb des Antriebssystems her. Jeder Steckverbinder erfüllt eine spezifische Funktion und ermöglicht den Austausch von Daten- und Steuersignalen.
5. Bei der Verbindung der Kabel mit dem Modul ist darauf zu achten, dass sie so verlegt werden, dass sie nicht mit anderen Komponenten im Antrieb in Berührung kommen, um das Risiko von Störungen oder Beschädigungen zu minimieren. Um bei Bedarf einen einfachen Austausch zu ermöglichen, empfiehlt es sich, die Kabel zu kennzeichnen, was die Identifizierung ihrer Anschlüsse und eine ordnungsgemäße Organisation erleichtert. Die Erstellung dieser Kennzeichnungen, während die Steckverbinder-Kennungen noch leicht zugänglich sind, vereinfacht den Vorgang und gewährleistet eine genaue Beschriftung für zukünftige Referenzzwecke.
Verbindungen
Die Kartenanschlüsse der Komponente sind entscheidend für die Herstellung der Kommunikation und Konnektivität mit anderen Leiterplatten innerhalb des Steuerungssystems sowie mit externen Signalen. Diese Verbindungen erfolgen über acht vorgesehene Steckverbinder, gekennzeichnet als „PL.“. Jeder Steckverbinder erfüllt einen spezifischen Zweck und ermöglicht den Austausch von Informationen und Signalen zwischen verschiedenen Komponenten.
1PL: Dieser Stecker ermöglicht die Ein- und Ausgabe-Kommunikation (I/O) zwischen der Stromversorgungs-/Schnittstellenplatine (IMCP, DCI, SDCI oder DCFB) und der SDCC (System Display and Control Card). Er erlaubt den Austausch von Daten und Steuersignalen zwischen diesen beiden Platinen.
2PL: Der 2PL-Stecker ist dafür verantwortlich, verschiedene Gleichstrom-(DC-)Eingänge mit ±5 V, 15 V und 24 V von der Stromversorgungs-/Schnittstellenplatine an die Komponente anzuschließen. Diese Eingänge stellen die für den Betrieb der Komponente erforderlichen Versorgungsspannungen bereit.
3PL: Dieser Stecker ermöglicht die Übertragung der SDCC-Ausgänge an die LAN-Kommunikationskarte (SLCC). Er erlaubt die Kommunikation zwischen der SDCC und der LAN-Kommunikationskarte und ermöglicht so Netzwerkanschluss und Datenaustausch.
6PL: Der 6PL-Stecker dient als I/O-Schnittstelle zwischen der Antriebsanschlussplatine (NTB) oder der einfachen Antriebsanschlussplatine und der SDCC. Er ermöglicht den Austausch von Steuersignalen, Rückmeldungen und anderen relevanten Informationen zwischen diesen Komponenten.
7PL: Dieser Stecker stellt die E/A-Kommunikation zwischen der Signalprozessorkarte (SPC) oder der Multibridge-Signalverarbeitungskarte und der Komponente her. Er ermöglicht den Datentransfer und die Signalverarbeitung zwischen der Komponente und diesen Signalverarbeitungsplatinen.
8PL: Ähnlich wie der 6PL-Stecker ermöglicht auch der 8PL-Stecker die E/A-Kommunikation zwischen der Antriebsterminalplatine (NTB) oder der einfachen Antriebsterminalplatine und der SDCC. Er stellt eine zusätzliche Schnittstelle für den Datenaustausch und Steuersignale bereit.
9PL: Der 9PL-Stecker ist als „Nicht verwendet“ gekennzeichnet, was bedeutet, dass er in dieser Konfiguration oder diesem Kontext keine zugewiesene Funktion oder Verbindung besitzt.
11PL: Dieser Stecker ist für die Ausgänge an Zähler vorgesehen. Er ermöglicht den Anschluss von Messgeräten oder Instrumenten und damit die Anzeige und Überwachung relevanter Parameter oder Messwerte.
Häufig gestellte Fragen
F: Was ist DS200SDCCG1AGD DS215SDCCG1AZZ01B?
A: Es handelt sich um eine Antriebssteuerkarte, die von General Electric entwickelt wurde.
F: Wie viele Mikroprozessoren befinden sich auf der DS200SDCCG1AGD DS215SDCCG1AZZ01B?
A: Auf der SDCC befinden sich drei 16-Bit-Mikroprozessoren zusammen mit zugehörigen Schaltungen, die über Dual-Port-RAM miteinander verbunden sind.
F: Welche Funktion hat die Schnittstellenschaltung?
A: Die Schnittstellenschaltung auf der SDCC regelt, verarbeitet und steuert Antriebs-, Motor- und Kunden-E/A-Signale. Sie arbeitet zusammen mit anderen Leiterplatten, um verschiedene Konfigurationen für Wechselstrom- und Gleichstrommotorantriebe bereitzustellen.
F: Was ist die ST2000-Software-Suite der DS200SDCCG1AGD DS215SDCCG1AZZ01B?
A: Die ST2000-Software-Suite ist ein DOS-basiertes Softwarepaket zur Konfiguration der GE DIRECTO-MATIC-2000-Steuerungstechnik. Sie dient zur Konfiguration und Überwachung der Steuerungstechnik und kann Funktionen wie Diagnose, Abstimmung und Kalibrierung durchführen.
F: Was ist die GE Control System Toolbox der DS200SDCCG1AGD DS215SDCCG1AZZ01B?
A: Die GE-Steuerungssystem-Toolbox ist eine Sammlung von Softwaretools zur Konfiguration der GE-DIRECTO-MATIC-2000-Steuerungsausrüstung. Sie läuft unter Windows und wird zum Konfigurieren von Hardware- und Softwareparametern, zum Bearbeiten von Schaltplanlogikprogrammen (Ladder-Logik) sowie zur Überwachung von Echtzeitdaten verwendet.
F: Was ist der LynxOS-Antriebskonfigurator für DS200SDCCG1AGD DS215SDCCG1AZZ01B?
A: Der LynxOS-Antriebskonfigurator ist eine Software-Suite zur Konfiguration der GE-DIRECTO-MATIC-2000-Steuerungsausrüstung auf einem PC mit dem LynxOS-Betriebssystem. Sie bietet eine grafische Benutzeroberfläche zur Konfiguration und Überwachung der Steuerungsausrüstung.