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IS200VVIBH1CAB IS200VVIBH1C Schwingungsüberwachungsplatine

  • Überblick
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  • Signalverarbeitung und -übertragung
  • Schutzfunktionen in Turbinenanwendungen
  • Eigenschaften
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  • Empfohlene Produkte
Überblick

Herkunftsort:

USA

Markenname:

GE

Modellnummer:

IS200VVIBH1CAB IS200VVIBH1C

Verpackungsdetails:

Original neu, fabrikversiegelt

Lieferzeit:

5-7 Tage

Zahlungsbedingungen:

T/T

Lieferkapazität:

Auf Lager

Spezifikationen

Teilnummer:

IS200VVIBH1CAB / IS200VVIBH1C

Hersteller:

General Electric

Herkunftsland:

Vereinigte Staaten (USA)

Produkttyp:

Schwingungsüberwachungskarte

Serie:

Mark VI

Abmessungen:

33,0 × 17,8 cm

Anzahl der Kanäle:

26

Sondenspeisung:

−28 V DC bis −24 V DC, strombegrenzt

Wandlerlast:

12 mA

Signalerfassung:

16-Bit-A/D, effektiv 14 Bit

Genauigkeit der gepufferten Ausgänge:

0,1 % Amplitude

Schnelle Abtastrate:

4.600 Abtastungen/Sekunde für 4.000–17.500 U/min

Reduzierte Abtastrate:

2.586 Abtastungen/Sekunde bei niedrigeren Drehzahlen

Kanäle oberhalb von 4.000 U/min:

8 Vibrationskanäle

Kanäle unter 4.000 U/min:

Bis zu 16 Vibrationskanäle

Beschreibung

IS200VVIBH1CAB IS200VVIBH1C ist eine Vibrationsüberwachungskarte von GE. Sie gehört zum Mark-VI-Regelsystem. Die Vibrationsüberwachungskarte (VVIB) stellt ein zentrales Element im Turbinenregelsystem dar und ist dafür zuständig, Signale von Vibrationsproben zu verarbeiten, die entweder von den Anschlusskarten TvIB oder DvIB stammen. Die Karte ist für den Anschluss von bis zu 14 Vibrationsproben ausgelegt, die direkt an die Anschlusskarte angeschlossen werden. Sie unterstützt den Anschluss von zwei TVIB-Karten an die VVIB-Prozessorkarte, wodurch die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Vibrationsignale ermöglicht wird.

Anwendungen

Kombikraftwerke: Wellenschwingungsanalyse sowie Überschlag- bzw. Schadensschutz für Gasturbinen und Dampfturbinen.

Stahl- und Zementwerke: Überwachung des mechanischen Zustands großer radialem Kompressoren oder Lüftersysteme.

Papierfabriken und chemische Anlagen: Gewährleistung eines kontinuierlichen und stabilen Betriebs großer rotierender Antriebsmaschinen in Prozessindustrien.

Signalverarbeitung und -übertragung

1 Schwingungssignale von der Vielzahl der an die Anschlussplatine angeschlossenen Sensoren werden von der VVIB-Karte empfangen, die diese analogen Signale verarbeitet und die Rohschwingungsdaten digitalisiert, um sie über den VME-Bus an die zentrale Steuerung des Mark-VI-Regelsystems zu übertragen.

2 Der Prozess beginnt damit, dass die VVIB-Karte ankommende analoge Signale mithilfe präziser Analog-Digital-Wandlungstechniken in digitales Format umwandelt, wodurch die Signalintegrität gewährleistet und Verzerrungen oder Ungenauigkeiten, die mit der analogen Übertragung verbunden sind, minimiert werden.

3 Sobald die Signale digitalisiert sind, werden die Schwingungsparameter für die Übertragung über den VME-Bus an die zentrale Steuerung vorbereitet, wobei die hohe Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Kommunikationsfähigkeiten der VME-Architektur genutzt wird.

4 Die digitale Übertragung von Schwingungsdaten ermöglicht eine schnelle und effiziente Kommunikation zwischen der VVIB-Platine und der zentralen Steuerungseinheit und unterstützt so die Echtzeitüberwachung und -analyse, wobei eine genaue Darstellung der Schwingungsparameter ohne Signalverlust gewährleistet bleibt.

5 Das digitale Format ermöglicht zudem eine nahtlose Integration mit fortschrittlichen Algorithmen zur Datenverarbeitung sowie mit Diagnosetools innerhalb der Steuerungseinheit und liefert dadurch vertiefte Einblicke in den Zustand der Turbine sowie proaktive Wartungsmaßnahmen und Leistungsoptimierung.

Schutzfunktionen in Turbinenanwendungen

1 Schwingungssensoren: Erfüllen im Turbinenbetrieb eine entscheidende Schutzfunktion und dienen vier primären Schutzzwecken.

2 Schwingungs-Näherungsüberwachung: Erkennt die Spitze-zu-Spitze-Radialverschiebung der Welle mithilfe berührungsloser Sensoren und Proximitors, um Alarme, Abschaltungen und Störungen im Zusammenhang mit der Wellenbewegung in Gleitlagern zu identifizieren.

3-Rotor-Axialpositionüberwachung: Beobachtet die Bewegung des Axialkragens am Turbinenrotor mittels einer Sonde, die in einer Halterungsbaugruppe außerhalb des Axiallagergehäuses montiert ist. Dieses System erkennt Warnmeldungen, Abschaltungen und Störungen im Zusammenhang mit Verschleiß des Axiallagers.

4-Differenzialexpansionsüberwachung: Nutzt berührungslose Sensoren und Proximitors zur Erkennung von Warnmeldungen, Abschaltungen und Störungen, die durch eine übermäßige Differenzexpansion zwischen Rotor und Turbinengehäuse verursacht werden.

5-Rotorexzentrizitätsüberwachung: Erfasst kontinuierlich die Wellenoberfläche in unmittelbarer Nähe der Sonde und aktualisiert damit die Turbinensteuerungssysteme. Während des Betriebs mit dem Drehvorrichtungsgetriebe berechnet sie die Exzentrizität einmal pro Umdrehung und liefert entsprechende Warn- und Störungsmeldungen.

Eigenschaften

1-Sondenstromversorgung: Die Vibrationsüberwachungsplatine (VVIB) versorgt die Sensoren mit Strom, indem sie die Spannung vom –28-V-DC-Bus auf –24-V-DC herabsetzt. Jede Sondenstromversorgung ist strombegrenzt, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

2 Transducer-Last: Jeder an die VVIB-Leiterplatte angeschlossene Wandler erzeugt eine Last von 12 mA. Dieser Strombedarf wird in das Gesamtdesign einbezogen, um eine ordnungsgemäße Stromverteilung und Stabilität sicherzustellen.

3 Signalerfassung: Die VVIB-Leiterplatte verwendet einen 16-Bit-Analog-Digital-(A/D)-Wandler zur Abtastung der Sondensignale. Die effektive Auflösung beträgt jedoch 14 Bit, was eine genaue Darstellung der Schwingungsdaten gewährleistet.

4 Pufferausgänge: Die Leiterplatte verfügt über gepufferte Ausgänge, um die Signalgenauigkeit bei der Schnittstelle zum Bently Nevada 3500-Schwingungsanalysesystem sicherzustellen. Die Amplitudengenauigkeit dieser gepufferten Ausgänge wird mit 0,1 % gehalten und liefert zuverlässige Daten für präzise Schwingungsanalyse und Diagnose.

Häufig gestellte Fragen

F: Was ist IS200VVIBH1CAB IS200VVIBH1C?

A: IS200VVIBH1CAB / IS200VVIBH1C ist eine Widerstandsthermometerschnittstelle (RTD) von General Electric (GE).

F: Welche Diagnosen werden an den Schwingungssonden-Eingängen von IS200VVIBH1CAB / IS200VVIBH1C durchgeführt?

A: Das IS200VVIBH1CAB-IS200VVIBH1C-System führt sowohl Hoch- als auch Niedriggrenzwertprüfungen an den Eingangssignalen mittels einer Kombination aus Hardware- und Softwaremethoden durch. Die softwarebasierten Grenzwertprüfungen sind vor Ort einstellbar, was flexible Überwachungseinstellungen ermöglicht.

F: Unter welchen Bedingungen wird bei IS200VVIBH1CAB / IS200VVIBH1C eine Sondefehlermeldung, eine Alarmmeldung oder ein Auslöseereignis (Trip) ausgelöst?

A: Bei IS200VVIBH1CAB IS200VVIBH1C wird ein Fehler-, Alarm- oder Trip-Zustand ausgelöst, sobald eine der beiden Sensoren eines X- oder Y-Sensorpaares ihre vorgegebenen Grenzwerte überschreitet, wodurch eine schnelle Erkennung und Reaktion auf abnorme Zustände gewährleistet ist.

F: Wie behandelt die Anwendungssoftware von IS200VVIBH1CAB IS200VVIBH1C Vibrationstrips bei Vorliegen eines Sensorsfehlers?

A: Die Anwendungssoftware in IS200VVIBH1CAB IS200VVIBH1C enthält eine Logik, die Vibrationstrip-Signale (Wechselstromkomponente) blockiert, falls ein Sensorsfehler anhand der Gleichstromkomponente identifiziert wird; dadurch werden Fehlauslösungen verhindert und die Systemstabilität verbessert.

F: Wie werden Positions-Eingaben bei IS200VVIBH1CAB / IS200VVIBH1C für den Schubverschleißschutz, die differentielle Ausdehnung und die Exzentrizität überwacht?

A: Bei IS200VVIBH1CAB / IS200VVIBH1C werden Positions-Eingaben ähnlich wie Vibrations-Eingaben überwacht, wobei jedoch ausschließlich die Gleichstromkomponente für die Positionsanzeige verwendet wird. Diese Methode ermöglicht eine genaue Überwachung für den Schubverschleißschutz, die differentielle Ausdehnung und die Exzentrizität.

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