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DCP10-CPU-Modul

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Überblick

Herkunftsort:

Schweden

Markenname:

ABB

Modellnummer:

DCP10

Verpackungsdetails:

Original neu, fabrikversiegelt

Lieferzeit:

5-7 Tage

Zahlungsbedingungen:

T/T

Lieferkapazität:

Auf Lager

Spezifikationen

Produktname:

CPU-Modul

Modell:

DCP10

Abmessungen:

4,0 × 20,2 × 31 cm

Gewicht:

1,76 kg

Erinnerung:

8 MB

Nennstrom:

10 A

Nennspannung:

380 V

Betriebsfrequenz:

600 Schaltvorgänge/Stunde

Bemesster Kurzschlussstrom:

35 kA

Mechanische Lebensdauer:

bis zu 500.000 Schaltvorgänge

Elektrische Lebensdauer:

bis zu 50.000 Schaltvorgänge

Betriebstemperatur:

−25 °C bis +70 °C

Kommunikationsschnittstellen:

Ethernet; PROFIBUS DP; CAN

PROZESSOR:

Intel Pentium 4

Taktfrequenz:

1,7 GHz

Eingabefähigkeit für Encoder:

Unterstützt HTL-Encoder mit 12 V / 24 V

Beschreibung

Das ABB-DCP10-CPU-Modul ist ein leistungsstarkes und zuverlässiges Zentralprozessormodul (CPU) für industrielle Automatisierungssysteme. Es bildet den Kern des ABB-Controllers und ist für den gesamten Betrieb sowie die Logiksteuerung des Steuerungssystems verantwortlich.

Anwendungen

Feinchemieanlagen: Wird für präzise Logik- und PID-Regelung in Mehrstellenreaktoren, Destillationskolonnen und Dosiersystemen eingesetzt.

Kohlekraftwerke: Übernimmt die Regelung der Kessel-Speisewasserversorgung, die Turbinenüberwachung sowie den vollautomatischen Betrieb von Hilfsbetrieben.

Öl- und Gasanlagen: Dient als zentrale Steuereinheit in Öl- und Gasverarbeitungsstationen, Fernleitungsüberwachungssystemen und Raffinerieeinheiten.

Papier- und Zellstoffanlagen: Wird für die Zellstoffaufbereitung, die Synchronisation von Papiermaschinen und die chemische Rückgewinnung eingesetzt.

Große metallurgische Anlagen: Führt komplexe Regelalgorithmen in Stahl-Sinteranlagen, Pelletieranlagen und Hochöfenautomatisierungssystemen aus.

Städtische Wasserversorgungs-/Abwasserbehandlungsanlagen: Dient als Kern des Automatisierungssystems der Anlage und koordiniert die Datenverarbeitung über verteilte E/A.

Pharmazeutische Produktionsanlagen: Geeignet für API-(Wirkstoff-)Produktionslinien, die hohe Compliance-Anforderungen und eine kontinuierliche Prozessregelung erfordern.

Eigenschaften

Sehr effiziente Regelung und Verarbeitungsgeschwindigkeit: Durch den Einsatz fortschrittlicher Verarbeitungstechnologie und Konstruktionskonzepte kann sie verschiedene komplexe Regelungsanforderungen erfüllen.

Zuverlässige Systemstabilität und Kompatibilität: Ermöglicht eine umfassende und logische Systemsteuerung und zeichnet sich durch hochgradig effiziente Steuerungs- sowie Verarbeitungskapazitäten aus.

Flexible Konfiguration und Skalierbarkeit: Zeichnet sich durch einfache Wartung und Aufrüstungsmöglichkeiten aus.

Für industrielle Anwendungen konzipiert: Kann eine breite Palette von Prozessen steuern und verwalten und eignet sich daher ideal für den Einsatz in verschiedenen Branchen.

Wartung

Firmware-Version-Synchronisierung: Bei Austausch durch ein neues DCP10-Modul ist normalerweise kein Upgrade der CPU-Firmware erforderlich; es ist jedoch sicherzustellen, dass die Hardware-Jumper (Spannungsversorgungswahl) mit der ursprünglichen Platine übereinstimmen.

Antistatikschutz: Das DCP10 ist direkt mit dem Hochgeschwindigkeitsbus der CPU verbunden. Ein Einstecken oder Herausziehen während des Betriebs ist strengstens untersagt. Während der Arbeit muss ein antistatisches Armband getragen werden, andernfalls kann die CPU-Motherboard leicht beschädigt werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F1: Wird das DCP10 mit eigener Firmware ausgeliefert?
A: Nein. Es handelt sich lediglich um eine Signalumwandlungsplatine; die gesamte Logik wird von der CPU-Motherboard (SDCS-CON-4), an die es angeschlossen ist, ausgeführt.

F2: Funktioniert das DCP10 weiterhin, wenn ich die Treiber-CPU aktualisiere?
A: Bei einem Upgrade von einer DCS500 auf eine DCS800 ist das DCP10 in der Regel kompatibel; bei der neuesten DCS880 hingegen muss es durch ein FEN-Serie-Modul ersetzt werden.

F3: Warum meldet das DCP10 einen „Rückführungs-Polaritätsfehler“?
A: Dies liegt daran, dass die A/B-Phasenfolge des Encoders nicht mit der tatsächlichen Drehrichtung des Motors übereinstimmt. Eine Neuverkabelung ist nicht erforderlich; ändern Sie einfach die Option „Rückführungsrichtung“ in den CPU-Parametern.

F4: Können zwei DCP10 gleichzeitig in das CPU-Modul eingesteckt werden?
A: Üblicherweise verfügt das Mainboard nur über einen spezifischen Encoder-Steckplatz. Falls ein zweiter Rückführpfad benötigt wird (z. B. Tachogenerator + Encoder), ist in der Regel eine andere Erweiterungskarte (z. B. die IOB-Serie) erforderlich.

F5: Beeinträchtigt ein beschädigter DCP10 die CPU-Kommunikation?
A: Die Feldbus-Kommunikation (z. B. Profibus) wird dadurch nicht beeinträchtigt, jedoch führt der Ausfall der Drehzahlrückführung zum Abschalten des Motors.

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