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SPDSI13 Bailey Digital-Eingabemodul

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Überblick

Herkunftsort:

Schweden

Markenname:

ABB

Modellnummer:

SPDSI13

Verpackungsdetails:

Original neu, fabrikversiegelt

Lieferzeit:

5-7 Tage

Zahlungsbedingungen:

T/T

Lieferkapazität:

Auf Lager

Spezifikationen

Modell:

SPDSI13

Typ

Digitale Eingabemodule

Abmessungen:

3,5 × 31,5 × 17,6 cm

Gewicht:

0,2 KG

Betriebsspannung:

24 V Gleichstrom

Betriebsstrom:

95 mA typisch bei 5 VDC, maximal 115 mA

Einschaltspannung (min.):

19,5 V DC

Ausschaltspannung (max.):

13 V DC

Höchststrom:

4 mA bei minimaler Einschaltspannung

Stromstärke im Sperrzustand:

50 nA (bei Vin ≤ 0,5 V Gleichspannung)

Überspannungskategorie:

I für Stromversorgung, I für Stromkreise >150 V, II für Stromkreise <150 V (ANSI/ISA82.01-1994 und IEC 61010-1)

Elektrostatische Entladung:

Kontakt ±6 kV, Luft ±8 kV (IEC 61000-4-2, EN 61000-4-2)

Magnetfeld mit Netzfrequenz:

Dauerhaft 30 A/m (Effektivwert), Kurzzeit 300 A/m (Effektivwert) (IEC 61000-4-8, EN 61000-4-8)

Impulsmagnetfeld:

Spitzenwert 300 A/m (IEC 61000-4-9, EN 61000-4-9)

Gedämpftes oszillierendes Magnetfeld:

Spitzenwert 30 A/m, 0,1–1 MHz (IEC 61000-4-10, EN 61000-4-10)

Abgestrahltes hochfrequentes elektromagnetisches Feld:

Unmodulierter Effektivwert 10 V/m, amplitudenmoduliert mit 80 % AM (1 kHz), 80 MHz–1 GHz (IEC 61000-4-3)

Umgebungstemperatur:

0 °C bis 70 °C (32 °F bis 158 °F), interne Gehäusebewertung

Relative Luftfeuchtigkeit:

5 % bis 95 % bei Temperaturen bis 55 °C (131 °F), nicht kondensierend

Relative Luftfeuchtigkeit bei 70 °C:

5 % bis 45 %, nicht kondensierend

Verschmutzungsgrad:

1

Atmosphärischer Druck:

Meereshöhe bis 3 km (1,86 Meilen)

Luftqualität:

Nicht korrosiv (gemäß ISA S71.04, Klasse LA, LB, LC-Stufe 1)

Beschreibung

Die SPDSI13 Digitale Eingangsbaugruppen sind Schnittstellen, die dazu dienen, 16 separate Prozessfeldsignale in das Symphony Enterprise Management- und Kontrollsystem einzuspeisen. Diese digitalen Eingänge werden vom Controller zur Überwachung und Steuerung eines Prozesses genutzt. Die digitale Eingangsbaugruppe besteht aus einer einzelnen Leiterplatte, die einen Steckplatz in einer Modulhalteeinheit belegt. Sie überwacht zwei getrennte Gruppen mit je acht digitalen Eingängen. Zwölf Eingänge sind voneinander galvanisch getrennt; die verbleibenden beiden Paare teilen sich gemeinsame positive Eingangsleitungen.

Anwendungen

Kraftwerke mit thermischer Energieerzeugung: Überwachung von Verriegelungsschaltern für Hilfsaggregate, von Endschaltern für Ventilhub und vom Status der Leistungsschalter.

Chemieanlagen: Erfassung von Füllstandschaltsignalen für Reaktoren und des Status von Not-Aus-Tastern.

Wasseraufbereitungsanlagen: Überwachung von Rückmeldesignalen zum Start/Stopp von Pumpen sowie von Alarm-Signalen für den Differenzdruck an Filtern.

Papierfabriken: Erfassung von Signalen von Schräglaufschaltern für Förderbänder und von Sensoren zur Erkennung der Position von Papierrollen.

Stahlwerke: Erfassung von Daten für die Regelung des Materialstands im Hochofen sowie für die Regelung der Durchflussmengen im Kühlsystem über entsprechende Schalter.

Physische Installation

1. Überprüfen Sie die Steckplatzzuweisung des Moduls. Trennen Sie vor dem Einbau der Dip-Shunts auf der Rückwandplatine der Modulhalteeinheit die Stromversorgung ab. Andernfalls besteht die Gefahr eines Kontakts mit spannungsführenden Bereichen im Schaltschrank, was zu schweren oder tödlichen Stromschlägen führen kann.

2. Stellen Sie sicher, dass sich ein Dip-Shunt in der I/O-Erweiterungsbus-Buchse auf der Rückwandplatine der Modulhalteeinheit zwischen dem I/O-Modul und der Steuerung befindet.

3. Für Abschlussmodule: Verbinden Sie das mit einer Kappe versehene Ende des Abschlusskabels vom Abschlussmodul mit der Rückwandplatine der Modulhalteeinheit.

4. Stecken Sie den Stecker in den entsprechenden Steckplatz der Rückwandplatine, d. h. in denselben Steckplatz, der dem DSI-Modul zugewiesen ist.

5. Richten Sie das DSI-Modul an den Führungsschienen der Modulhalteeinheit aus.

6. Schieben Sie das Modul hinein, bis die Frontblende bündig mit der Ober- und Unterkante des Rahmens der Modulhalteeinheit abschließt und das Modul vollständig in das Kabel zum Abschlussmodul eingerastet ist.

7. Drücken Sie die beiden im Gehäuse fixierten Sicherungsschrauben auf der Modulfrontplatte nach innen und drehen Sie sie um eine halbe Umdrehung in die verriegelte Position.

Fehlerbehebung

1. Fehleranzeige und korrigierende Maßnahmen

Ermitteln Sie den Status des DSI-Moduls, indem Sie am Controller die Signalqualität („good quality“) an dessen Eingangsblöcken überprüfen. Verwenden Sie hierzu eine beliebige Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI).

2. Controller-Fehler

Die auf dem Adressschalter S1 und in der Steuerungskonfiguration eingestellte Adresse muss identisch sein. Falls sie nicht übereinstimmen, erzeugt die Steuerung einen Fehler ‚MISSING SLAVE MODULE‘. Stellen Sie sicher, dass die am Schalter S1 eingestellte Adresse mit der Adresse im Funktionscode 84, Spezifikation S1, übereinstimmt. Falls nicht, dann:

1. Entfernen Sie das Modul und ändern Sie die Einstellung von S1 so, dass sie mit der Modulkonfiguration übereinstimmt. Einzelheiten zum Verfahren zur Adressierung und zur Montage eines digitalen Eingangsmoduls finden Sie im Unterabschnitt 3.4 – Inbetriebnahme und physikalische Installation dieses Benutzerhandbuchs.

2. Ändern Sie die Adresse in der Modulkonfigurationsfunktion mit der Funktionscode-Nummer 84 (Spezifikation S1), sodass sie mit der auf S1 eingestellten Adresse übereinstimmt. Verwenden Sie eine Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), um die Konfiguration zu ändern. Informationen zum Ändern einer Funktionscodespezifikation finden Sie in der Bedienungsanleitung für die verwendete Mensch-Maschine-Schnittstelle. Der Controller generiert einen Fehler „MISSING SLAVE MODULE“, falls der E/A-Erweiterungsbus nicht zwischen dem digitalen Eingangsmodul und dem Controller angeschlossen ist. Überprüfen Sie die Busverbindung auf der Rückwandplatine der Modulhalterung.

Häufig gestellte Fragen

F: Unterstützt das SPDSI13 unterstützt 48 V Eingang?
A: Nein. Der SPDSI13 ist für 24 V DC ausgelegt. Für 48 V Eingang wählen Sie bitte das Modell SPDSI14.

Q: Kann ein einzelner Kanal des SPDSI13 repariert werden, falls er ausfällt?
A: Aufgrund der hochintegrierten Schaltkreise industrieller Module rechtfertigt eine physische Beschädigung eines einzelnen Kanals in der Regel den Austausch des gesamten Moduls, um die Systemsicherheit zu gewährleisten.

F: Ist die SPDSI13 ist das Modul hot-swap-fähig?
A: Ja. Das Modul kann ausgetauscht werden, ohne die Systemstromversorgung abzuschalten; jedoch muss während der Durchführung der Arbeit ein antistatisches Armband getragen werden.

F: Wie kann ich bestätigen, dass der SPDSI13 modul normal kommuniziert?
A: Beobachten Sie die RUN-Anzeigeleuchte auf der Frontplatte. Eine durchgehend grüne Leuchte zeigt an, dass das Modul in den normalen Betriebsmodus eingetreten ist.

F: Kann die SPDSI13 das ältere IMDSI13 ersetzen?
A: Ja. Die SPDSI13 ist eine verbesserte Version des IMDSI13 und vollständig kompatibel mit älteren Harmony- oder INFI-90-Rack-Systemen.

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