- Überblick
- Spezifikationen
- Beschreibung
- Anwendungen
- Weitere Details
- Austauschverfahren
- Häufig gestellte Fragen
- Empfohlene Produkte
Überblick
Herkunftsort: |
USA |
Markenname: |
GE |
Modellnummer: |
DS200RTBAG3AEB |
Verpackungsdetails: |
Original neu, fabrikversiegelt |
Lieferzeit: |
5-7 Tage |
Zahlungsbedingungen: |
T/T |
Lieferkapazität: |
Auf Lager |
Spezifikationen
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Teilnummer: |
DS200RTBAG3AEB |
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Hersteller: |
General Electric |
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Herkunftsland: |
Vereinigte Staaten von Amerika (USA) |
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Temperatur: |
0 bis 60 °C |
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Produkttyp: |
Relais-Anschlussmodul |
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Abmessungen: |
28,8 × 7,2 × 3,7 cm |
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Gewicht: |
0,38 kg |
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Serie: |
EX2000 |
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Relais: |
10 Relais |
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Relaistypen: |
7 DPDT-Relais, 3 4PDT-Relais |
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Aktivierung: |
Direkt von der LAN-I/O-Anschlussplatine oder ferngesteuert |
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E/A-Steckverbinder: |
16-poliger RPL, 2-poliger OPTPL, über Jumper wählbare Signale |
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Steuerspannungsanschlüsse: |
CPH (plus), CPN (minus), über Jumper wählbar |
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Zugang zu steckbaren Schaltungen: |
C1PL–C5PL, Y9PL–Y37PL, über Jumper wählbar |
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Relais-E/A-Klemmen: |
1–52, über Jumper wählbar |
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Zweileiter-Stecker: |
CP1PL–CP5PL, Y9PL–Y37PL, Entriegelungshebel |
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Platinenentfernung: |
Entfernen Sie 4 Schrauben mit Unterlegscheiben und heben Sie vorsichtig an |
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Kabelneuanschluss: |
Schließen Sie alle Kabel wieder an und stellen Sie sicher, dass sie korrekt sitzen |
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Drahtneuanschluss: |
Schließen Sie die einzelnen beschrifteten Drähte sicher wieder an |
Beschreibung
DS200RTBAG3AEB ist ein Relais-Anschlussmodul von GE. Es gehört zum EX2000-Erregersystem und ist eine optionale Platine im Antriebs- (bzw. Erreger-)Schaltschrank. Die Platine bietet zehn Relais, die entweder direkt über die Pilotrelais auf der LAN-I/O-Anschlussplatine (LTB) oder ferngesteuert durch den Benutzer aktiviert werden können. Davon verfügen sieben Relais über zwei Wechslerkontakte (Form C), sogenannte DPDT-Relais, während die übrigen drei Relais jeweils vier Wechslerkontakte (Form C) aufweisen.
Anwendungen
Energiewirtschaft:
Turbinensteuerung: Integriert in das GE Mark V-System zur Ansteuerung von Hilfsgeräten (z. B. Ölpumpen und Lüftern) von Gasturbinen oder Dampfturbinen.
Generatorerregung: Übernimmt die kritische Verriegelungs- und Schutzzusammenhänge sowie die Leistungsschalter-Auslösesignale im EX2000-System.
Schwerindustrieanlagen:
Signalisolierung: Schützt empfindliche Mikroprozessorsteuerkreise (Niederspannung) vor Spannungsspitzen, die durch leistungsstarke Motoren oder Magnetventile (Hochspannungs-/induktive Lasten) im Feld verursacht werden.
Fernsteuerschnittstelle: Ermöglicht es Bedienern, den Betriebszustand von Feldgeräten vom Leitstand aus fernzuschalten.
Weitere Details
1. I/O-Anschlüsse mit LTBA-Board: Die RTBA-Platine stellt über zwei Hauptanschlüsse eine entscheidende Kommunikation mit der LTBA-Platine her: einen 16-poligen Anschluss mit der Bezeichnung RPL und einen 2-poligen Anschluss namens OPTPL. Diese Anschlüsse dienen als Leitungen für Ein-/Ausgabe (I/O) und ermöglichen den Austausch von Signalen und Daten zwischen den beiden Platinen. Es ist bemerkenswert, dass bestimmte Signale am RPL-Anschluss als Jumper-wählbar ausgelegt sind, wodurch Benutzer die Flexibilität erhalten, diese Signale je nach spezifischen Betriebsanforderungen zu konfigurieren.
2. Steuerstrom-Stab-Steckverbinder: Um Steuerstrom an vorgesehene steckbare Schaltkreise bereitzustellen, verfügt die RTBA-Leiterplatte über zwei Stab-Steckverbinder, nämlich CPH (Steuerstrom Plus, positiv) und CPN (Steuerstrom Minus, negativ). Die Funktion dieser Stab-Steckverbinder ist nicht fest vorgegeben, sondern über Jumper wählbar, sodass der Anwender die Steuerstromquelle an die spezifischen Anforderungen der steckbaren Schaltkreise anpassen kann.
3. Steckbare Schaltkreise und Relaiszugang: Die RTBA-Leiterplatte bietet Zugriff auf steckbare Schaltkreise sowie auf die Relais K27 bis K29 über separate Steckverbinder. Steckbare Schaltkreise sind über die Steckverbinder C1PL bis C5PL und Y9PL bis Y37PL zugänglich. Diese Steckverbinder dienen als Schnittstellen für externe Verbindungen und zusätzliche Peripheriegeräte und erweitern dadurch die Funktionalität der RTBA-Leiterplatte. Wichtig ist, dass auch die Steuerstromversorgung für diese steckbaren Schaltkreise über Jumper wählbar ist, was eine weitere Anpassungsmöglichkeit für den Anwender bietet, um die Konfiguration gemäß seinen Anforderungen vorzunehmen.
4. Relais-E/A-Anschlüsse: Für die E/A-Verbindungen zwischen den Relais K20 bis K26 der RTBA-Leiterplatte und externen Signalen ist die Leiterplatte mit Anschlussklemmen nummeriert von 1 bis 52 ausgestattet. Diese Klemmen dienen als Schnittstellenpunkte für die Relais und ermöglichen eine nahtlose Integration externer Signale mit der RTBA-Leiterplatte. Wie bei anderen Funktionen ist auch die Steuerstromversorgung dieser Relais über Jumper wählbar, sodass Benutzer die Stromversorgungskonfiguration entsprechend den spezifischen Anforderungen ihrer Anwendung anpassen können.
Austauschverfahren
1. Abschalten der Stromversorgung und Sicherheitsvorkehrungen: Schalten Sie die Stromversorgung des Antriebs ab und warten Sie mehrere Minuten, bis die Kondensatoren entladen sind. Prüfen Sie die elektrischen Schaltkreise vor jeglichem Eingriff, um sicherzustellen, dass die Stromversorgung vollständig abgeschaltet ist.
2. Zugriff auf die RTBA-Leiterplatte: Öffnen Sie die Schranktür des Antriebs, um auf die RTBA-Leiterplatte zuzugreifen, die sich in der Regel unter dem Leiterplattenrack des Antriebs befindet.
3. Kabeltrennung: Trennen Sie vorsichtig alle Kabel von der RTBA-Platine: Bei Flachbandkabeln ziehen Sie den Stecker vorsichtig, indem Sie jeweils beide Seiten des Steckverbinders fassen. Bei Kabeln mit Zuglaschen ziehen Sie die Lasche vorsichtig heraus. Bei Drähten, die an RTB-Klemmen angeschlossen sind, lösen Sie die Schraube an der Oberseite jeder Klemme und ziehen jeden Draht heraus. Stellen Sie sicher, dass die Drähte beschriftet sind, um eine einfache Wiederverbindung zu ermöglichen.
4. Zweipolige Stecker (CP1PL–CP5PL und Y9PL–Y37PL) verfügen über integrierte Halteklammern; drücken Sie den Verbindungshebel, um den Stecker zu lösen.
5. Entfernen der RTBA-Platine: Entfernen Sie die vier Schrauben mit Unterlegscheiben, mit denen die RTBA-Platine an den vier Abstandshaltern befestigt ist. Heben Sie die Platine vorsichtig an und achten Sie darauf, dass keine Befestigungselemente in das Gerät fallen, um Beschädigungen zu vermeiden.
6. Ausrichtung konfigurierbarer Komponenten: Stellen Sie alle konfigurierbaren Komponenten auf der Ersatzplatine (neuen Platine) exakt in dieselbe Position wie auf der zu ersetzenden Platine (alten Platine) ein.
7. Einbau der neuen Platine: Installieren Sie die neue Platine mithilfe der in Schritt 5 entfernten vier Schrauben und Unterlegscheiben an den vier Abstandshaltern.
8. Kabelneuanschluss: Schließen Sie alle in Schritt 3 getrennten Kabel wieder an und stellen Sie sicher, dass jeder Stecker an beiden Enden ordnungsgemäß eingerastet ist.
9. Einzeladern-Neuanschluss: Schließen Sie alle in Schritt 3 getrennten Einzeladern (wie beschriftet) wieder an und stellen Sie sicher, dass jede Ader ordnungsgemäß im Anschlussklemmenblock befestigt ist.
Häufig gestellte Fragen
F: Was ist DS200RTBAG3AEB?
A: Es handelt sich um ein Relais-Anschlussmodul, das von General Electric innerhalb der EX2000-Serie entwickelt wurde.
F: Ist die Steuerstromversorgung für die steckbaren Stromkreise auf dem DS200RTBAG3AEB konfigurierbar?
A: Ja, die Steuerstromversorgung für die steckbaren Stromkreise ist über Jumper wählbar. Diese Funktion ermöglicht es den Anwendern, die geeignete Steuerstromversorgung für die steckbaren Stromkreise je nach spezifischen Anforderungen ihrer Anwendung auszuwählen und zu konfigurieren.
F: Gibt es besondere Vorsichtsmaßnahmen beim Konfigurieren der Jumper oder beim Austausch der Steckverbinder am DS200RTBAG3AEB?
A: Ja, um eine Beschädigung der Geräte zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten, ist es wichtig, bei der Konfiguration von Jumpern oder dem Austausch von Steckverbindern die korrekten Verfahren einzuhalten. Beachten Sie die spezifischen Anweisungen in der mit der Platine gelieferten Bedienungsanleitung oder Dokumentation, und führen Sie diese Arbeiten stets bei ausgeschalteter Systemstromversorgung durch.