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SPDSI14-Bailey-Digitaleingangsmodul

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Überblick

Herkunftsort:

Schweden

Markenname:

ABB

Modellnummer:

SPDSI14

Verpackungsdetails:

Original neu, fabrikversiegelt

Lieferzeit:

5-7 Tage

Zahlungsbedingungen:

T/T

Lieferkapazität:

Auf Lager

Spezifikationen

Modell:

SPDSI14

Typ

Digitale Eingabemodule

Abmessungen:

3,5 × 31,4 × 17,6 cm

Gewicht:

0,2 KG

Betriebsspannung:

48 V Gleichstrom

Kanalart:

Di

Anzahl der Eingangskanäle:

16

WEEE-Kategorie:

5. Kleingeräte (keine äußere Abmessung größer als 50 cm)

Anzahl der Batterien:

0

Jumper:

Nicht erforderlich

Umgebungstemperatur:

0 °C bis 70 °C (32 °F bis 158 °F), interne Gehäusebewertung

Relative Luftfeuchtigkeit:

5 % bis 95 % bei Temperaturen bis 55 °C (131 °F), nicht kondensierend

Relative Luftfeuchtigkeit bei 70 °C:

5 % bis 45 %, nicht kondensierend

Verschmutzungsgrad:

1

Atmosphärischer Druck:

Meereshöhe bis 3 km (1,86 Meilen)

Luftqualität:

Nicht korrosiv (gemäß ISA S71.04, Klasse LA, LB, LC-Stufe 1)

Beschreibung

Die ABB SPDSI14 ist ein Digital-Input-(DI-)Modul für ABB-Verteilte Steuerungssysteme. Es verfügt über 16 Eingangskanäle mit einer Betriebsspannung von 48 VDC und ermöglicht eine zuverlässige Signalerfassung von Feldgeräten ohne die Notwendigkeit von Jumpern.

Anwendungen

Umspannwerk/Fabrik: Überwachung der Positionen von Leistungsschaltern und des Status von Trennschaltern in 48-V-DC-Systemen.

Kohlekraftwerk: Erfassung von Betriebssignalen von Relais-Schutzgeräten sowie von Einheitsschutzauslösesignalen (Unit Trip Interlocks).

Große Aluminium-/Elektrolyseanlage: Rückmeldung zum Status von Hochspannungsschaltern in Umgebungen mit starker elektromagnetischer Interferenz.

Schienenverkehrsanlage: Erfassung von Signals aus Schaltschränken für Traktionsstromversorgungssysteme.

Bergbau/Kohlewäscheanlage: Überwachung von Hochlast-Anlaufsignalen für ferngesteuerte große Förderbänder und Brecher.

Eigenschaften

Mehrkanal-Eingang: Bietet 16 digitale Eingangskanäle für vielseitige Signalerfassung.

48-V-DC-Betrieb: Konzipiert für stabile Erfassung von Eingangssignalen bei 48 V DC

Keine Jumper erforderlich: Vereinfacht die Installation und reduziert die Verdrahtungskomplexität.

Kompaktes Design: Schlankes Profil für eine effiziente Integration in Schaltschränke

Industrielle Anwendung: Geeignet für Prozessautomatisierung, Turbinensteuerung und verteilte Steuerungssysteme.

Ersatzbereit: Als Reparatur-/Ersatzmodul für ABB-Systeme konzipiert.

Konformität: Eingestuft in die WEEE-Kategorie 5 für kleine Geräte

Fehlerbehebung

1. Fehleranzeige und korrigierende Maßnahmen

Ermitteln Sie den Status des DSI-Moduls, indem Sie am Controller die Signalqualität („good quality“) an dessen Eingangsblöcken überprüfen. Verwenden Sie hierzu eine beliebige Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI).

2. Controller-Fehler

Die auf dem Adressschalter S1 und in der Steuerungskonfiguration eingestellte Adresse muss identisch sein. Falls sie nicht übereinstimmen, erzeugt die Steuerung einen Fehler ‚MISSING SLAVE MODULE‘. Stellen Sie sicher, dass die am Schalter S1 eingestellte Adresse mit der Adresse im Funktionscode 84, Spezifikation S1, übereinstimmt. Falls nicht, dann:

1. Entfernen Sie das Modul und ändern Sie die Einstellung von S1 so, dass sie mit der Modulkonfiguration übereinstimmt. Einzelheiten zum Verfahren zur Adressierung und zur Montage eines digitalen Eingangsmoduls finden Sie im Unterabschnitt 3.4 – Inbetriebnahme und physikalische Installation dieses Benutzerhandbuchs.

2. Ändern Sie die Adresse in der Modulkonfigurationsfunktion mit der Funktionscode-Nummer 84 (Spezifikation S1), sodass sie mit der auf S1 eingestellten Adresse übereinstimmt. Verwenden Sie eine Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), um die Konfiguration zu ändern. Informationen zum Ändern einer Funktionscodespezifikation finden Sie in der Bedienungsanleitung für die verwendete Mensch-Maschine-Schnittstelle. Der Controller generiert einen Fehler „MISSING SLAVE MODULE“, falls der E/A-Erweiterungsbus nicht zwischen dem digitalen Eingangsmodul und dem Controller angeschlossen ist. Überprüfen Sie die Busverbindung auf der Rückwandplatine der Modulhalterung.

Häufig gestellte Fragen

F: Kann die SPDSI14 ersetzt das SPDSI13 direkt?
A: Nein. Das SPDSI13 verwendet einen 24-V-Eingang, während das SPDSI14 arbeitet mit 48 V. Die Verwendung nicht übereinstimmender Spannungsniveaus kann das Gerät beschädigen oder zu Signalfehlern führen.

F: Unterstützt das SPDSI14 verfügt das Modul über Störfestigkeit?
A: Ja. Jeder Eingangskanal ist mit Filterkreisen und Optokopplung ausgestattet, wodurch elektromagnetische Umgebungsstörungen wirksam reduziert werden.

Q: Wird das SPDSI14 ausbrennen, wenn die Umgebungsspannung auf 55 V schwankt?
A: Nein. Im Allgemeinen toleriert es einen Gleichspannungsbereich von etwa 40–60 V, aber eine längere Belastung mit höheren Spannungen kann die Lebensdauer verkürzen.

Q: Was bedeuten die Zahlen 1–16 auf dem SPDSI14 bedienfeld?
A: Sie zeigen den Status der 16 Eingangskanäle an. Eine leuchtende Anzeige bedeutet, dass der entsprechende Kanal ein Signal empfängt (geschlossener Zustand).

Q: Wie erhalte ich den genauen Zeitstempel eines Fehlers auf dem SPDSI14 ?
A: Verwenden Sie den SOE-Block (Sequence of Events) des Systems, um historische Aufzeichnungen von der Überwachungsstation abzurufen; diese liefern Zeitstempel mit Millisekunden-Genauigkeit.

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